Fachliteratur
Praxishandbuch Nachlasspflegschaft
Nachlasspflegschaften erfordern spezielles Wissen. Neben juristischen Kenntnissen, insbesondere im Erbrecht und im FamFG-Verfahren, sind auch kaufmännische, investigatorische und genealogische Fähigkeiten für eine erfolgreiche Bearbeitung unabdingbar. Das Buch vermittelt das Wissen, um alltägliche Probleme in der Nachlasspflegschaft effizient und rechtssicher zu lösen. Zahlreiche Praxistipps und Muster helfen bei der Abwicklung von den ersten Schritten der Nachlasssicherung bis zum erfolgreichen Abschluss der Erbenermittlung. Besonders behandelt wird dabei die Abwicklung von überschuldeten Nachlässen. Die Neuerungen durch die Reform des Vormundschafts- und Betreuungsrechts sind umfassend berücksichtigt. Rechtspfleger bei den Nachlassgerichten finden wichtige Hinweise zu den Voraussetzungen der Nachlasspflegschaft, den Berichtspflichten des Nachlasspflegers, den Genehmigungserfordernissen und zur Vergütungsfestsetzung. Darüber hinaus werden auch die Nachlassverwaltung und die sonstigen Pflegschaften umfassend abgehandelt. Die Autoren, langjährig erfahrene Berufsnachlasspfleger und Referenten zum Fachgebiet Nachlasspflegschaft, stellen in diesem Werk die Quintessenz ihres gemeinsam gewachsenen Praxiswissens dar. Aus dem Inhalt: Anordnung der Nachlasspflegschaft Erste Schritte der Nachlasssicherung Sicherung und Verwaltung des Nachlasses von AZ Berichtswesen Genehmigungen Vergütung und Aufwendungsersatz Erbenermittlung und Erbscheinsverfahren Beendigung der Nachlasspflegschaft Nachlassverwaltung Sonstige Pflegschaften Haftungsrecht Versicherungsschutz
Die Stiftung in Beratung und Praxis
Dieses Praxiswerk wendet sich an alle Stiftungsberater in Anwalts-, Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungskanzleien, in Notariaten, in Banken sowie in Vermögens- und Unternehmensberatungen. Die Neuauflage wurde grundlegend überarbeitet, Erfahrungswerte nach der Reform des Stiftungsrechts konnten bereits einbezogen werden. Die Autoren erläutern die praktischen Fragen der Stiftungserrichtung und der täglichen Stiftungsarbeit. Das Buch wird fortlaufend und aktuell ergänzt durch das kostenfreie Internetportal www.stiftungsrecht-plus.de. Aus dem Inhalt: Stiftungsformen und Alternativen • Rechtsgrundlagen der Errichtung und Führung von Stiftungen • Stiftungsaufsicht • Stiftungsregister • Neuralgische Punkte bei der Stiftungsarbeit • Umstrukturierung und Beendigung der Stiftung • Besteuerung von Stiftungen • Stiftungen als Erben • Unternehmensnachfolge mit Stiftungen • Treuhänderische Stiftungen • Stiftungen im Ausland und Trusts • Praxistipps zur Beratung bei Stiftungsgestaltungen Der Herausgeber Dr. K. Jan Schiffer ist seit 1987 als Wirtschaftsanwalt tätig und durch zahlreiche Beratungsprojekte, viele Fachveröffentlichungen und Vorträge als Stiftungsexperte ausgewiesen.
Eherecht in Europa
Das Handbuch bietet auf die anwaltliche und notarielle Tätigkeit bezogene übersichtliche Länderberichte zum Eherecht in den für die Praxis wichtigsten europäischen Staaten. Der Schwerpunkt liegt auf den Ehewirkungen und Scheidungsfolgen, einschließlich der vertraglichen Gestaltungsmöglichkeiten sowie Hinweisen auf die nichteheliche Lebensgemeinschaft und die gleichgeschlechtliche Partnerschaft. Dargestellt wird das materielle Recht einschließlich der praktisch bedeutsamen Aspekte des Verfahrensrechts, des IPR und des internationalen Verfahrensrechts. Der einleitende allgemeine Teil gibt eine Einführung in das internationale Eherecht und enthält eine systematische Darstellung des aktuellen Bestands an europäischen Normen zum internationalen Eherecht. Im Anschluss daran folgen 31 Länderberichte in kompakter und situationsbezogener Darstellung. Die ausführliche und konkurrenzlose Darstellung dieser Thematik macht das Werk auch in der fünften Auflage zu einem unverzichtbaren Standardwerk. Herausgeber und Autoren sind allesamt ausgewiesene Spezialisten für das Familienrecht in ihrem jeweiligen Berichtsstaat.
Anwaltliche Vergütung in Erbsachen
Die Gebührenvereinbarung und -abrechnung ist eines der zentralen und herausfordernden Elemente in der Mandatsbearbeitung. Welche Form der Vergütung wird in welchem Fall vereinbart: RVG, Pauschalhonorar, Zeitvergütung oder in Einzelfällen doch ein Erfolgshonorar? Oder vielleicht besser eine Kombination aus Pauschale und Zeitvergütung? Wie kann vermieden werden, dass die Beratungsgebühr auf die sonstige Tätigkeit der Beratung angerechnet wird? Dieses Praxisbuch stellt die außergerichtlichen und gerichtlichen Vergütungsmöglichkeiten im erbrechtlichen Mandat dar. Insbesondere wird auf die Gefahr der Interessenkollision und damit des totalen Gebührenverlustes eingegangen. Daneben behandelt das Buch ausführlich das Thema Vergütungsvereinbarung, ihre Voraussetzungen und unterschiedlichen Arten. Abgerundet wird das Werk mit Anhängen zur Berechnung der Geschäftswerte nach § 34 GNotKG, zahlreichen Beispielen für Verfahrensgebühren sowie einer Leistungsübersicht der Rechtsschutzversicherer im Erbrecht. Die Neuerungen durch das KostBRÄG 2025 werden umfassend berücksichtigt. Stimme zur Vorauflage "(...) Das Werk zeichnet sich nicht nur durch Warnhinweise, sondern auch durch praxistaugliche Beispielsrechnungen aus, die es sowohl dem Rechtsanwalt als auch den Angestellten mühelos erleichtern, zu einer zutreffenden Berechnung zu gelangen. (...)" Herbert P. Schons, RAuN a.D., ZErb 2022, 200
Immobilien in der Erbrechtspraxis
Immobilien spielen im erbrechtlichen Kontext eine wichtige Rolle. Sowohl für die Eigentümer als auch für deren Angehörige als potentielle Erben oder Pflichtteilsberechtigte bilden Immobilien als Nachlassbestandteil oder als Gegenstand vorweggenommener Erbfolge eine bedeutsame Vermögensart. Die Marktentwicklung in den letzten Jahren und die Geldentwertung haben dazu geführt, dass der Wert des vorhandenen und gehaltenen Immobilienvermögens deutlich gestiegen ist. Der Steuergesetzgeber hat bereits zum 1.1.2023 die steuerliche Bewertung so modifiziert, dass sich vielfach höhere, dem tatsächlichen Marktwert sehr nahekommende Werte ergeben, insbesondere für Ein- und Zweifamilienhäuser. Das Buch beleuchtet die im Rahmen der täglichen erbrechtlichen Beratungs- und Gestaltungspraxis maßgeblichen rechtlichen und steuerrechtlichen Besonderheiten der Vermögensart Immobilie und erläutert wesentliche Lösungsinstrumente für typische Situationen. Aus dem Inhalt: Grundstücke und Grundbuch Belastungen/Grundpfandrechte/Wegerechte Nießbrauch und Wohnungsrecht Bewertung nach dem BewG/BauGB (Verkehrswertermittlung) Besteuerung von Erträgen aus Immobilien Grunderwerbsteuer Immobilien als Gegenstand letztwilliger Verfügungen Immobilien in der vorweggenommenen Erbfolge Erbschaftsteuer bei Immobilien und Nutzungsrechten Familienpool-Gesellschaften Immobilien und Pflichtteilsrecht Immobilien im Ausland Zivilrechtliche Aspekte Stimmen zur Vorauflage: „Das Buch kann jedem empfohlen werden, der sich mit der Vermögenszuwendung von Immobilien sowohl durch Verfügung von Todes wegen als auch durch lebzeitige Übertragung beschäftigt." RAin, FAinErbR Christiane Streßig, ErbR 2018, 611 „Das Buch empfiehlt sich für alle, die (…) auch an den steuerlichen Auswirkungen im Erbfall interessiert sind sowie an den Möglichkeiten, Gerichtskosten zu minimieren." André Elsing, notarbüro 2018, 93
Die Familienstiftung in der Anwaltspraxis - eBroschüre (pdf)
Entdecken Sie die neue eBroschüre zur Familienstiftung in der Anwaltspraxis präzise, umfassend und praxisnah. Unsere neue eBroschüre für Notare bietet Ihnen eine detaillierte und praxisorientierte Darstellung aller relevanten Themen, die für einen umfassenden Überblick zur Familienstiftung von Bedeutung sind. Der Autor behandelt u.a. folgende Themen: Vergleich, Stärken und Schwächen der Gestaltungsalternativen (selbständige / Treuhandstiftung, Stiftung & Co KG, Stiftungs-GmbH, unternehmensverbundene Stiftung / Familienstiftung i.e.S., gemeinnützige Stiftung mit Drittelprivileg) Errichtung, Ausstattung und Verwaltung einer Familienstiftung unter Lebenden und von Todes wegen Besteuerung der Vermögensausstattung und des Betriebs der nicht gemeinnützigen Stiftung, sowie der Destinatäre (Körperschaft-, Gewerbe-, Einkommens- und Erbschaftsteuer einschließlich Erbersatzsteuer) Muster für Stiftungsgeschäfte und "Satzungen" selbständiger und unselbständiger Familienstiftungen unter Lebenden und von Todes wegen runden das Werk ab. Dieses Werk richtet sich dabei gleichermaßen an Anwälte und Notare und ist eine Bereicherung (Handreichung) für die tägliche Praxis.
Praxiskommentar Erbrecht
Dieser Kommentar zum gesamten 5. Buch des BGB leistet mehr als ein herkömmlicher Kommentar zum Erbrecht. Neben fundierten Kommentierungen und ausführlichen Hinweisen zu aktueller Rechtsprechung und Literatur bietet er vor allem eines: Praxisbezug. Ob es um eine Anfechtungsfrist oder die Folgen eines Erbverzichts geht - präzise und umfassend beantwortet der Band die Fragen, die sich dem Anwalt stellen. Der Praxiskommentar ist wissenschaftlich fundiert, verliert sich jedoch nicht in Theorien und stellt Meinungsstreitigkeiten auf den Punkt gebracht dar.
Gestaltungen zum Erhalt des Familienvermögens
In Deutschland werden in den nächsten Jahren erhebliche Vermögenswerte vererbt oder verschenkt so viel wie nie zuvor. Es sind zahlreiche Familienvermögen entstanden, die die gesamte Bandbreite von kleineren bis großen, komplexen Vermögen umfassen. Um das Vermögen zu sichern und Streitigkeiten innerhalb der Familie frühzeitig zu vermeiden, sind spezielle Nachfolgekonzepte erforderlich. Das Buch zeigt zunächst die diversen Risiken für komplexe Familienvermögen auf, bevor dann jeweils praxiserprobte Lösungen für den langfristigen Erhalt des Familienvermögens dargestellt werden. So werden neben verschiedenen testamentarischen Gestaltungen insbesondere mögliche Gestaltungen durch Eheverträge, Verzichtsverträge, Vorsorgevollmachten, Familienpoolgesellschaften und Stiftungen behandelt. Zusätzlich enthalten sind Themen wie Familienstrategie, Familiencharta, Mediation und Schiedsgerichtsbarkeit sowie auch Vermögensmanagement und Family-Office. Zum Familienpool sind detaillierte steuerliche Darstellungen enthalten. Das Buch richtet sich an Rechtanwälte, Notare, Steuerberater und Vermögensverwalter, die Familien mit komplexen Vermögen beraten, aber auch an diese Familien selbst. Die fundierte praxisrelevante Darstellung der Themen sowie die vielen Vertragsmuster machen das Buch zu einem hilfreichen Begleiter. Die Muster stehen elektronisch als Download zur Verfügung, zusätzlich gibt es komplette Vertragsmuster als Ergänzung.
Anwaltformulare Testamente
Die Testamentsgestaltung ist eine der elementaren Disziplinen in der anwaltlichen und notariellen Beratungspraxis. Veränderte gesellschaftliche Strukturen, komplexe steuerliche Konsequenzen der Nachfolgeplanung und eine wachsende Zahl an Fällen mit Auslandsberührung führen dazu, dass sich der mit dem Mandat beauftragte juristische Berater zunehmend anspruchsvoller werdenden Fragen stellen und diese bewältigen muss. Die Anwaltformulare Testamente sind ein bewährter Begleiter für eine optimale Beratung. Für die 7. Auflage wurde das Formularbuch umfassend überarbeitet und neu strukturiert. Das Werk behandelt folgende Schwerpunkte: Grundlagen der Testamentsgestaltung (mit Bezügen u.a. zum internationalen Recht, zum Steuer-, Gesellschafts- und Stiftungsrecht) Typische Klauseln (z.B. zur Vor- und Nacherbschaft, Vermächtnis- und Auflagenanordnungen, Pflichtteilsstrafklauseln und Testamentsvollstreckung) Beliebte Testamentstypen (u.a. das Geschiedenen- und Patchworktestament, das Unternehmertestament, das Testament des Landwirts, Gestaltungen für Menschen mit Behinderung sowie Gestaltungen für Unverheiratete) Die Anwaltformulare Testamente sind Pflichtlektüre für alle auf dem Gebiet des Erbrechts beratenden Berufsgruppen, insbesondere für Rechtsanwälte, Fachanwälte für Erbrecht und Notare. Geschrieben von der Praxis für die Praxis. Umfangreiche rechtliche Erläuterungen, Fallbeispiele und Checklisten vervollständigen das Werk. Alle Musterformulierungen können über einen Download in die eigene Textverarbeitung übernommen werden.
Die gemeinnützige Stiftung in der Anwaltspraxis - eBroschüre (PDF)
Dieses Werk gibt einen umfassenden Überblick zu wichtigen Themen des Rechts der gemeinnützigen Stiftungen in der Notar- und Anwaltspraxis. Betrachtet werden u.a. das Stiftungszivilrecht, Registerfragen, Merkmale der rechtsfähigen Stiftung, Tätigkeitsformen, die Errichtung und Anerkennung einer selbständigen Stiftung, die Zustiftung sowie die Ersatzformen der Stiftung (Stiftungsverein, Stiftungskapitalgesellschaft). Beleuchtet werden dabei insbesondere die Änderungen durch das Gesetz zur Modernisierung des Stiftungsrechts, welches am 1.7.2023 in Kraft getreten ist und das Stiftungsregistergesetz (Inkrafttreten des Stiftungsregisters zum 1.1.2026). Ein umfassender Überblick über die steuerrechtlichen Aspekte und Gesamtmuster für die selbstständige und unselbständige gemeinnützige Stiftung runden das Werk ab. Dieses Werk richtet sich dabei gleichermaßen an Notare und Anwälte und ist eine Bereicherung für die tägliche Praxis. Der Autor Dr. Hans-Frieder Krauß behandelt u.a. folgende Themen: Warum Stiftung? Selbstständige oder Treuhandstiftung? Überblick zum neuen Stiftungszivilrecht Registerfragen Merkmale der rechtsfähigen Stiftung Tätigkeitsformen Errichtung und Anerkennung einer selbständigen Stiftung Zustiftung Ersatzformen der Stiftung: Stiftungsverein, Stiftungskapitalgesellschaft Steuerrecht I: Voraussetzungen der Gemeinnützigkeit Steuerrecht II: Begünstigung der gemeinnützigen Stiftung Steuerrecht III: Begünstigung des Stifters / Spenders Steuerrecht IV: Behandlung der Destinatäre Gesamtmuster für unselbständige gemeinnützige Stiftungen Gesamtmuster für selbständige gemeinnützige Stiftungen
Der Minderjährige im Erbrecht - DVEV-Ausgabe
Das Werk befasst sich mit den Problembereichen minderjähriger Erben im Rahmen der Beratung bei der Testamentsgestaltung wie auch bei der Nachlassabwicklung nach dem Erbfall. Ergänzend werden die Gegebenheiten bei Eintritt in die Volljährigkeit ausgeführt. Die Neuauflage wurde umfassend überarbeitet. Insbesondere die Änderungen durch die Reform des Vormundschafts- und Betreuungsrechts sowie im gesellschaftsrechtlichen Bereich durch das MoPeG haben ihren Niederschlag gefunden. Aus dem Inhalt: Der Minderjährige und der Erbvertrag Annahme und Ausschlagung der Erbschaft durch den minderjährigen Erben Anfechtung letztwilliger Verfügungen bei Minderjährigkeit Gestaltungsmöglichkeiten bei minderjährigen Pflichtteilsberechtigten Die Anordnung der familienrechtlichen Zuwendungspflegschaft Der Minderjährige bei Verwaltungshandeln der Erbengemeinschaft Der minderjährige Erbe und die Testamentsvollstreckung Der Minderjährige bei der Auseinandersetzung der Miterbengemeinschaft Der Minderjährige als Vor- oder Nacherbe Didaktisch klug strukturiert und klar in der Sprache wendet sich das Buch an Praktiker, aber auch an die Wissenschaft.
Der Minderjährige im Erbrecht
Das Werk befasst sich mit den Problembereichen minderjähriger Erben im Rahmen der Beratung bei der Testamentsgestaltung wie auch bei der Nachlassabwicklung nach dem Erbfall. Ergänzend werden die Gegebenheiten bei Eintritt in die Volljährigkeit ausgeführt. Die Neuauflage wurde umfassend überarbeitet. Insbesondere die Änderungen durch die Reform des Vormundschafts- und Betreuungsrechts sowie im gesellschaftsrechtlichen Bereich durch das MoPeG haben ihren Niederschlag gefunden. Aus dem Inhalt: Der Minderjährige und der Erbvertrag Annahme und Ausschlagung der Erbschaft durch den minderjährigen Erben Anfechtung letztwilliger Verfügungen bei Minderjährigkeit Gestaltungsmöglichkeiten bei minderjährigen Pflichtteilsberechtigten Die Anordnung der familienrechtlichen Zuwendungspflegschaft Der Minderjährige bei Verwaltungshandeln der Erbengemeinschaft Der minderjährige Erbe und die Testamentsvollstreckung Der Minderjährige bei der Auseinandersetzung der Miterbengemeinschaft Der Minderjährige als Vor- oder Nacherbe Didaktisch klug strukturiert und klar in der Sprache wendet sich das Buch an Praktiker, aber auch an die Wissenschaft.
Letztwillige Verfügung zu Gunsten von Menschen mit Behinderung - Die stiftungsrechtliche Lösung - eBroschüre (pdf)
Bei der Gestaltung einer letztwilligen Verfügung zu Gunsten eines Menschen mit Behinderung sind neben den erbrechtlichen Vorgaben auch sozialrechtliche Regelungen zu berücksichtigen. Dies stellt für den Gestalter stets eine Herausforderung dar. In den vergangenen Jahren und Jahrzehnten haben sich Gestaltungsmöglichkeiten herausgebildet, die es dem Kind mit Behinderung ermöglichen, einen Mehrwert aus dem ererbten Vermögen zu ziehen und dadurch eine Steigerung seiner Lebensqualität über das Niveau der Sozialleistungen als staatliche Grundversorgung hinaus zu erreichen, ohne dabei die staatliche Grundversorgung zu verlieren. Bei Testierenden mit kleinen und mittleren Vermögen gelingt es häufig nicht, die in der klassischen Gestaltung (Vor- und Nacherbfolge mit Dauertestamentsvollstreckung) zur Steigerung der Lebensqualität notwendigen Erträge zu generieren. Auch die erbrechtlichen Grenzen bei der Verwaltung des Nachlasses und die mangelnde Einbeziehung der Peergroup des Kindes mit Behinderung lassen die klassische Gestaltung zunehmend als unpassend erscheinen. Das Stiftungsrecht bietet hier eine interessengerechte Gestaltungsoption, die geeignet ist, die engen Grenzen des Erbrechts zu überwinden und eine Struktur zu schaffen, die rechtssichere Beteiligung des Kindes mit Behinderung am Nachlassvermögen ermöglicht und gleichzeitig interessengerecht Verwaltungs- und Kontrollstrukturen schafft. Durch die Gründung einer nichtselbständigen Verbrauchsstiftung mit dem Abkömmling mit Behinderung als einzigem Destinatär entsteht ein zweckgebundenes und vollständig zugunsten des Begünstigten verbrauchbares Vermögen, auf das der Sozialhilfeträger aber nach den sozialleistungsrechtlichen Vorschriften nicht zugreifen kann. In der neuen eBroschüre im PDF-Format „Letztwillige Verfügung zu Gunsten von Menschen mit Behinderung Die stiftungsrechtliche Lösung" zeigt der Autor die Vorteile einer Treuhandstiftung auf. Ausgehend von der klassischen Gestaltung (Vor- und Nacherbfolge mit Dauertestamentsvollstreckung) werden die Errichtung und Ausgestaltung eines Stiftungsvertrages mit Zweck, Ausstattung und Verwaltung der Stiftung sowie die notwendigen korrespondierenden Erklärungen dargestellt. Stiftungssteuerliche Aspekte runden die eBroschüre ab. Das Werk enthält zahlreiche Formulierungsbeispiele sowie Gesamtmuster, die über einen Musterdownload abrufbar sind. Ulf Schönenberg-Wessel ist Rechtsanwalt und Notar, Fachanwalt für Erbrecht, Fachanwalt für Sozialrecht und Senior-Partner der Kanzlei Siewert, Schönenberg-Wessel und Partner in Kiel. Der Schwerpunkt seiner beruflichen Tätigkeit liegt im Bereich der Vermögensnachfolge sowie im Erb- und Pflichtteilsrecht einschließlich der Gestaltung letztwilliger Verfügungen zu Gunsten von Menschen mit Behinderung. Er ist Mitherausgeber der „ZErb Zeitschrift für die Steuer- und Erbrechtspraxis" und Mitherausgeberbeirat der Zeitschrift „notar".
Steuerfallen im Erbrecht
Das Buch „Steuerfallen im Erbrecht" stellt kurz, kompakt und praxisrelevant alle wesentlichen Bereiche der erbrechtlichen Praxis dar, in denen es zu Schnittstellen mit dem Steuerrecht (Erbschaft- und Schenkungsteuerrecht, Einkommensteuerrecht und Grunderwerbsteuerrecht) kommt oder kommen kann. Dabei konzentrieren sich die Ausführungen im Buch in erster Linie auf das Privatvermögen und bieten einen verständlichen Rundumschlag für jeden, der einen Einstieg in die komplexe Materie sucht oder vorhandene Kenntnisse erweitern und vertiefen will. Die 3. Auflage berücksichtigt u.a. die Änderungen in Gesetzgebung (inkl. Richtlinien, Erlasse und Verordnungen), die reichliche Kasuistik sowie die praktische Handhabe der Finanzverwaltung zum Stand Januar 2025. Der Autor selbst als Rechtsanwalt und Steuerberater ausschließlich im Bereich der Vermögensnachfolge tätig behandelt unter anderem die folgenden Themen, deren steuerrechtliche Bezüge und erklärt, was im konkreten Fall zu tun ist. Auszug aus den Themen: Vorweggenommene Erbfolge Erbauseinandersetzung Pflichtteilsrecht Steuerliche Bewertung Testamentsgestaltung Anzeigepflichten Ausschlagung Erbfall mit Auslandsbezug Das Buch bietet den erforderlichen Überblick zu den möglichen „Steuerfallen im Erbrecht" und erleichtert Ihnen mit verständlichen Informationen die Arbeit mit steuerrechtlichen Themen im Erbrecht. Pressestimmen zur Vorauflage: „Für eine Vielzahl von Praxiskonstellationen finden sich Rechtsausführungen, auch Tipps, wie die steuerliche Gestaltung optimiert werden kann… Eignet sich für Eigenfortbildung durch punktuelles Lesen hervorragend." RA, FAErbR Dr. Claus-Henrik Horn, ErbR 2022, 182 „ … ein unverzichtbares Werk für die mandanten- und steuerlich orientierte Beratung im Erbrecht." RA und Notar Ulf Schönenberg-Wessel, ZErb 2022, 79
Die Teilungsversteigerung
Bei der Betreuung eines erbrechtlichen Mandats spielt nicht selten das Verfahren der Teilungsversteigerung nach § 180 ZVG eine wichtige Rolle regelmäßig das letzte Mittel, wenn eine Einigung zwischen Miteigentümern über das Schicksal einer Immobilie nicht erzielt werden kann. Eine Teilungsversteigerung bezweckt in solchen Fällen die Umwandlung des Grundbesitzes in Geld, das unter den Miteigentümern sodann prinzipiell teilbar ist. Nachdem der BGH zuletzt die Problemfelder Niedrigstgebotstheorie und Zurückbehaltungsrechte bei der Erlösverteilung geklärt hatte, gerät zwischenzeitlich das vielfach erratische Vorgehen der Banken gegenüber den früheren Eigentümern und dem Erwerber nach erfolgtem Zuschlag in den Fokus (Stichwort: Interessenwahrungspflicht des Sicherungsnehmers). Die ohnehin schon komplexe Materie wird damit durch spezifisch bankrechtliche Probleme überlagert. Das Buch vermittelt das praktische Wissen für den Rechtsanwalt, der das Verfahren der Teilungsversteigerung zu betreiben hat. Der Hauptteil orientiert sich dabei an der Chronologie des Verfahrens, so dass ein Einstieg und eine Orientierung in jeder Phase des Verfahrens möglich sind. Zahlreiche Fallbeispiele und Formulierungsvorschläge erleichtern den Zugang und die Arbeit mit der komplexen Materie. Aus dem Inhalt Verfahrensgegenstand, Verfahrenszwecke und -alternativen Rechte und Pflichten der Banken; Abwicklung bestehen bleibender Rechte nach dem Zuschlag Geldbedarf und Wahl der Strategie Antrag, Antragsteller und Antragsgegner Verfahren nach Antragstellung (u.a. Anordnungsbeschluss, Beschlagnahmewirkung, Wertfestsetzung, Termin, Zuschlag) Verfahrenshindernde Rechte, ihre Berücksichtigung oder Geltendmachung Aufschub des Verfahrens durch einstweilige Einstellungen Rechtsbehelfe „Der "Bothe" ist ein zuverlässiger Begleiter im Verfahren der Teilungsversteigerung, der seine Leser rechtssicher durch das Verfahren führt." RA und Notar Ulf Schönenberg-Wessel, ZErb 2022, 79
Die Erbengemeinschaft
In der anwaltlichen und notariellen Praxis sind die Berührungspunkte mit einer Erbengemeinschaft vielfältig: Zum einen kann der Mandant selbst Teil einer Erbengemeinschaft sein, zum anderen kann sie als Vertragspartner, Gläubiger, Schuldner oder als Partei in einem Rechtsstreit auftreten. Die vollständig überarbeitete und erweiterte Neuauflage des großen Handbuchs beleuchtet umfänglich alle Fragen und Probleme, die im Zusammenhang mit einer Erbengemeinschaft auftreten können, und zeigt gleichzeitig entsprechende Lösungsmöglichkeiten auf. Im Allgemeinen Teil werden neben den klassischen Themengebieten wie Entstehung, Verwaltung und Beendigung der Erbengemeinschaft die Rechte der Miterben untereinander und gegenüber Dritten, Haftung, Ausgleichung, Prozessführung, Erbscheinsverfahren und Zwangsvollstreckung dargestellt. Im Besonderen Teil werden zunächst die rechtlichen Probleme bezogen auf den einzelnen Miterben behandelt (Minderjähriger, Betreuung, Testamentsvollstreckung, Nachlasspflegschaft). Danach folgen rechtliche Probleme hinsichtlich besonderer Nachlassbestandteile (Digitaler Nachlass, Immobilien) und zivilrechtliche Sondergebiete (Landwirtschaftserbrecht, Gesellschaftsrecht, Arbeitsrecht, Mietrecht, Versicherungsrecht). Daran anschließend stehen Rechtsgebiete an der Schnittstelle zwischen Zivilrecht und öffentlichem Recht (Bestattungsrecht, Steuerrecht, Sozialrecht, Strafrecht, Öffentliches Recht) im Fokus. Der zunehmenden Bedeutung länderübergreifender Erbfälle wird in einem ausführlichen Kapitel zur Auslandsberührung und anschließenden Kurzübersichten über die wichtigsten europäischen Länder Raum gegeben. Ausführungen zum Berufsrecht der Rechtsanwälte und Notare schließen das Werk ab. Pressestimme zur 3. Auflage ZErb 5/2019 „… ein effizientes und zielführendes Werkzeug, das klassisches Arbeiten genauso ermöglicht wie durchdachtes Gestalten zum Wohle der Mandantschaft." Prof. Dr. Thomas Gergen, Luxemburg
Praxishandbuch Nachlassinsolvenz
Das Praxishandbuch erfasst alle Themen der Nachlassinsolvenz, die für die Praxis relevant sind. Dabei werden die Schnittstellen zwischen Erb- und Insolvenzrecht aufgezeigt und die einzelnen Verfahrensschritte der Insolvenz erläutert. Egal in welchem Stadium sich die Nachlassinsolvenz befindet, der Leser findet in diesem Buch alle rechtlichen Themen des Nachlassinsolvenzverfahrens strukturiert aufgearbeitet. Die zahlreichen Muster, Checklisten und Praxistipps machen das Werk zu einem unersetzlichen Arbeitsbuch für die Praxis. Aus dem Inhalt: - Haftung und Haftungsbeschränkung - Antragsvoraussetzungen und Beteiligte - Insolvenzmasse - Rechte im Insolvenzverfahren - Anfechtung, Verwaltung und Verwertung - Neuerwerb - Insolvenzplanverfahren - Beendigung des Nachlassinsolvenzverfahrens - Vergütung des Insolvenzverwalters - Sonderprobleme Herausgegeben und bearbeitet von: RAin, FAinErbR Gabriela Hack Dipl.-Rechtspfleger Stefan Lissner RA, FAIns- u. SanR Dr. Mario Nöll RA, FAIns- u. SanR Dr. Christoph Pabst RA und Notar, FAErbR Dr. Pierre Plottek RA und Notar, FAErbR, FASozR Ulf Schönenberg-Wessel
Der bevollmächtigte Testamentsvollstrecker
Bei der Bevollmächtigung des Testamentsvollstreckers trifft das allgemeine Zivilrecht auf die Besonderheiten des Erbrechts. Dies führt zu einer Vielzahl von Wechselwirkungen, die sowohl theoretische als auch praktische Herausforderungen mit sich bringen. Eine ergänzende trans- oder postmortale Erblasservollmacht an den Testamentsvollstrecker kann den letzten Willen effektiv und umfassend verwirklichen. Dabei dürfen jedoch die Interessen der Erben und des Testamentsvollstreckers nicht außer Acht gelassen werden. Im Fokus dieser Dissertation stehen sowohl die grundlegenden Wirkungen der Testamentsvollstreckung und der Vollmacht als auch ihre Gemeinsamkeiten, Unterschiede und ihr wechselseitiges Konkurrenzverhältnis. Besonders behandelt werden unter anderem der Widerruf sowie die unwiderrufliche Vollmacht. In zeitlicher Hinsicht werden nicht nur die begleitende Bevollmächtigung, sondern auch die Übergangsphase beleuchtet, bevor der Testamentsvollstrecker im Amt ist und seinen Legitimationsnachweis erlangt. Das Werk geht zudem auf wesentliche Aspekte der Bevollmächtigung des Testamentsvollstreckers ein, etwa den Umgang mit digitalem Nachlass sowie grundbuchrechtliche, versicherungsrechtliche und berufsrechtliche Fragen. Als Fachanwältin für Erbrecht, Mediatorin und Testamentsvollstreckerin (AGT) verbindet die Autorin dogmatische Untersuchungen mit praxisnahen Lösungen. Das Buch richtet sich deshalb sowohl an wissenschaftlich Interessierte als auch an Praktiker aus den Bereichen Testamentsvollstreckung und Nachfolgegestaltung
Erbrecht in Europa
Mit der 5. Auflage stellt „Erbrecht in Europa" mit nun insgesamt 50 Länderberichten das internationale und materielle Erbrecht, Nachlassverfahrensrecht und die Erbschaft- und Schenkungsteuer in nahezu allen europäischen Staaten dar. Der rechtliche Berater erhält somit alle Informationen, die er regelmäßig für die Bearbeitung eines grenzüberschreitenden Erbfalls benötigt. Sämtliche Autoren der Länderberichte sind praxiserfahrene Spezialisten für das Erbrecht des jeweiligen Landes. Das bürgt für höchste Aktualität, unmittelbar verwertbare Informationen und wertvolle Praxishinweise. Der vorangestellte Allgemeine Teil bietet eine ausführliche Einführung in das Internationale Erbrecht und die durch die Europäische Erbrechtsverordnung geschaffene Rechtslage. Die Themen: - Die Europäische Erbrechtsverordnung - Die Bestimmung des Erbstatuts nach EuErbVO - Regelungsbereich des Erbstatuts - Nachlassbezogene Verfügungen - Grenzen der Anwendung ausländischen Erbrechts - Das Europäische Nachlasszeugnis - Internationales Erbverfahrensrecht - Grundzüge des deutschen internationalen Erbschaftsteuerrechts Durch die zahlreichen Hinweise auf nützliche Internetadressen können aktuelle Gesetzestexte, Muster, Formulare etc. zielgerichtet und mit neuestem Stand im Netz aufgefunden werden. Pressestimmen zur Vorauflage: Rpfleger 11/2020: „… eine Bereicherung für jeden, der im Bereich des „Europäischen Erbrechts" tätig ist. Man findet zu nahezu allen Problemkreisen Ausführungen, die zur Lösung beitragen." Prof. Dr. Markus Lambertz, Niederkassel FamRZ 4/2021: „Der Herausgeber des Werks verdient größten Respekt. Zusammen mit vielen Autoren ist es ihm (…) gelungen, den Praktikern ein erstklassiges Werk zur Verfügung zu stellen. Aber auch jedem Wissenschaftler, der sich mit vergleichendem Erbrecht befasst, bietet er eine Fundgrube." Prof. Dr. Dr. h.c. Walter Pintens, Saarbrücken
Handbuch Pflichtteilsrecht
Unter dem Motto „Grenzen kennen, Freiräume nutzen" bringt das Handbuch seinen Lesern das Pflichtteilsrecht näher. Dieses spielt für das Erbrecht die Rolle eines begrenzenden Faktors und ist somit direkt oder indirekt für fast jeden erbrechtlichen Prozess relevant. Das Werk beginnt mit der Darstellung der theoretischen Grundlagen des Pflichtteilsrechts. Im Anschluss daran werden die Auswirkungen des Pflichtteilsrechts auf die Vertrags- und Testamentsgestaltung thematisiert. Darüber hinaus werden die vorsorgende und die prozessuale Tätigkeit des Rechtsanwalts sowie die steuerliche Seite des Pflichtteilsrechts behandelt. Ein ausführlicher Blick auf das internationale Privatrecht und die Rechtsvergleichung schließt das Werk ab. Aus dem Inhalt Pflichtteils- und Pflichtteilsergänzungsrecht Pflichtteil in der Kautelarpraxis Vorempfänge im Pflichtteilsrecht Pflichtteilsrecht in der notariellen Vertragsgestaltung anwaltliches Mandat in Pflichtteilssachen prozessuale Durchsetzung von Pflichtteilsansprüchen Pflichtteil in der Unternehmensnachfolge Internationales Pflichtteilsrecht Länderüberblick Pflichtteil im Steuerrecht Die 6., umfassend aktualisierte Auflage berücksichtigt insbesondere die Auswirkungen der Reform des Vormundschafts- und Betreuungsrechts, die Änderungen durch das MoPeG hinsichtlich der Gesellschaft bürgerlichen Rechts und die Auswirkungen des Jahressteuergesetzes 2020 auf den Pflichtteilsanspruch. Die höchstrichterliche Rechtsprechung der letzten Jahre wurde ebenfalls eingearbeitet. Zahlreiche Praxistipps, Muster und Checklisten machen das Werk in der täglichen Anwalts- und Notarpraxis unentbehrlich. Pressestimmen zur Vorauflage Das Handbuch „… bietet einen gelungenen Rundumschlag durch das Pflichtteilsrecht und beleuchtet das Pflichtteilsrecht aus allen für den Praktiker relevanten Blickwinkeln. …(Es) besticht nach wie vor durch seine Bandbreite, ohne dabei in den Details zu oberflächlich zu werden." Dr. Johanna Schmidt, RA, FAinErbR, ZErb 2018, 224 Das Handbuch „…ergänzt inhaltlich die notarielle Literatur zum Pflichtteilsrecht und öffnet zugleich den Blick über den notariellen Tellerrand hinaus. Das Handbuch sollte seinen festen Platz in der notariellen Handbibliothek haben." RA und Notar Ulf Schönenberg-Wessel, MAV 2018, 25 „Das gesamte Werk ist gespickt mit Praxishinweisen, Checklisten und Mustern und lässt nahezu keine Fragen offen. Es eignet sich für den kurzen ersten Überblick genauso wie für die tiefere Recherche. Ein rundum gelungenes Buch …" RAin Veronika Raithel, MAV 2018, 25
Steuern beim Erben und Schenken
Bei der Übertragung von Vermögen darf die damit verbundene Steuerlast nicht unberücksichtigt bleiben. Das vorliegende Werk gibt einen Überblick über die wesentlichen steuerlichen Aspekte bei Erbfällen und Schenkungen. Schwerpunkte sind dabei das Erbschaftsteuergesetz und das Bewertungsgesetz, es wird aber auch ein Blick auf die Ertragsteuern und die Grunderwerbsteuer geworfen. Das Buch richtet sich vor allem an diejenigen, die eine kompakte Zusammenfassung der gesetzlichen Rahmenbedingungen und Anwendungsvorgaben suchen. Die Änderungen erbschaftsteuerlicher Regelungen durch das Wachstumschancengesetz vom 27. März 2024 wurden berücksichtigt. Aus dem Inhalt: Erbschaft- und Schenkungsteuerrecht - persönliche und sachliche Steuerpflicht - Ermittlung des steuerpflichtigen Erwerbs - Bewertung des Erwerbs - persönliche und sachliche Steuerbefreiungen - Stundung - verfahrensrechtliche Aspekte Begünstigungen für das Produktivvermögen steuerorientierte Gestaltungen Grundzüge des Ertragsteuerrechts ertragsteuerliche Folgen der Erbauseinandersetzung Grunderwerbsteuer Umsatzsteuer Immobilienbewertung
Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung - DVEV-Ausgabe
Nicht nur in der anwaltlichen Beratungspraxis nimmt die Anzahl der Mandanten, die sich für den Fall der Gebrechlichkeit und Krankheit absichern wollen, ständig zu. Das Werk richtet sich an die diejenigen beratenden Berufe, die sich mit den verschiedenen Vorsorgemöglichkeiten beschäftigen. Es zeigt die rechtlichen Möglichkeiten auf, bietet Gestaltungsvorschläge, Formulierungshilfen und wertvolle Praxistipps. Sowohl der aktuelle Streitstand als auch die umfangreiche Rechtsprechung in dem jeweiligen Rechtsgebiet werden dargestellt. In der 6. Auflage sind die umfassenden und tiefgreifenden Änderungen, die die Reform des Vormundschafts- und Betreuungsrechts mit sich gebracht hat, praxisnah erläutert. Das neu eingeführte Notvertretungsrecht für Ehegatten wird ausführlich thematisiert. Die Herausgeber und Autoren sind allesamt Praktiker mit langjähriger Erfahrung auf dem Gebiet der rechtlichen Vorsorge. Pressestimmen zu Vorauflage: „Dem Leser liegt eine prägnante Darstellung des gesamten Themenkomplexes vor, da nicht lediglich die Gestaltung, sondern auch das Verfahren im Betreuungsrecht sowie Vergütung und Registrierung dargestellt werden. Hinzu kommen wichtige Ausführungen in Bezug auf Testamentsvollstreckung bzw. Vor- und Nacherbschaft." Ulf Schönenberg-Wessel, ZErb 2021, 124
Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung
Nicht nur in der anwaltlichen Beratungspraxis nimmt die Anzahl der Mandanten, die sich für den Fall der Gebrechlichkeit und Krankheit absichern wollen, ständig zu. Das Werk richtet sich an die diejenigen beratenden Berufe, die sich mit den verschiedenen Vorsorgemöglichkeiten beschäftigen. Es zeigt die rechtlichen Möglichkeiten auf, bietet Gestaltungsvorschläge, Formulierungshilfen und wertvolle Praxistipps. Sowohl der aktuelle Streitstand als auch die umfangreiche Rechtsprechung in dem jeweiligen Rechtsgebiet werden dargestellt. In der 6. Auflage sind die umfassenden und tiefgreifenden Änderungen, die die Reform des Vormundschafts- und Betreuungsrechts mit sich gebracht hat, praxisnah erläutert. Das neu eingeführte Notvertretungsrecht für Ehegatten wird ausführlich thematisiert. Die Herausgeber und Autoren sind allesamt Praktiker mit langjähriger Erfahrung auf dem Gebiet der rechtlichen Vorsorge. Pressestimmen zu Vorauflage: „Dem Leser liegt eine prägnante Darstellung des gesamten Themenkomplexes vor, da nicht lediglich die Gestaltung, sondern auch das Verfahren im Betreuungsrecht sowie Vergütung und Registrierung dargestellt werden. Hinzu kommen wichtige Ausführungen in Bezug auf Testamentsvollstreckung bzw. Vor- und Nacherbschaft." Ulf Schönenberg-Wessel, ZErb 2021, 124
Die Erbenhaftung
Trotz Universalsukzession: Das Gesetz billigt dem Erben zu, seine Haftung auf den Nachlass zu beschränken und sein privates Vermögen vor dem Zugriff der Gläubiger des Erblassers zu sichern. Eine Thematik, die für die „Generation Erben" in Zeiten einer älter werdenden Gesellschaft, die ihr Vermögen für die Pflege im Alter aufzehrt, immer wichtiger wird und auch in der Rechtsprechung einen unerwarteten Boom erfährt. Gleichwohl sind die Haftungsbeschränkungsmöglichkeiten des Erben auf den Nachlass selbst für Rechtsanwälte und Fachanwälte für Erbrecht schwer zur durchschauen. Das rechtliche Instrumentarium gilt als (zu) kompliziert und begegnet dem Vorwurf, an den Bedürfnissen der Praxis vorbeizugehen. Die dabei zu beachtenden prozessualen Besonderheiten sind gefürchtet als Klagewelle, die „einen Menschen zugrunde richten kann". Allzu oft wird vorschnell zu einer Ausschlagung geraten. Nicht nur das ist haftungsträchtig. Nicht umsonst liegen den meisten Urteilen Fälle zur Rechtsanwalts- und nicht unmittelbar zur Erbenhaftung zugrunde. Das Buch ist aus der Sicht des den Erben beratenden Rechtsanwaltes geschrieben. Schritt für Schritt zeigt die Autorin die richtigen Weichenstellungen auf: Sie beleuchtet eingängig und mit vielen Praxistipps die verschiedenen Verfahrensmöglichkeiten, die sie logisch in ein Gesamtsystem einbettet. Die 2. Auflage nimmt dabei die wachsende Zahl an auch, aber nicht nur höchstrichterlicher Rechtsprechung und wegweisenden Stellungnahmen aus der Literatur auf und bettet die sich daraus ergebenden nicht zuletzt auch taktischen Überlegungen in die Gesamtbetrachtung ein. Das Buch ist damit ein Wegweiser durch den „Dschungel der Haftungsbeschränkungsinstrumentarien" für den beratenden Rechtsanwalt. Folgende Schwerpunkte werden ausführlich und praxisorientiert behandelt: - Vor- und Nachteile der Ausschlagung der Erbschaft - §§ 1942 ff. BGB - Was sind eigentlich Nachlassverbindlichkeiten? - Die Haftungssituation vor und nach Annahme der Erbschaft - Inventar und Aufgebot Sinn und Rechtsfolgen - Wann Nachlassverwaltung und wann Nachlassinsolvenz? - Dürftigkeits- und Überschwerungseinrede, §§ 1990 ff. BGB - Außergerichtliche Inanspruchnahme des Erben - Die Schaffung eines Vorbehaltstitels als A und O - Abwehr der Vollstreckung in das Eigenvermögen - Besonderheiten bei Miterben